BESTATTUNGSFORMEN.
KLASSISCHE BESTATTUNGSFORMEN
Beisetzung des Sarges in der Erde, traditionell im Christentum, Judentum und Islam.
Die klassische Form, bei der der Verstorbene in einem Sarg in einem Grab auf dem Friedhof beigesetzt wird.

Verbrennung des Leichnams mit anschließender Urnenbeisetzung mit unterschiedlichsten Möglichkeiten der Beisetzungsart und hoher zeitlicher Freiheit.

Auf den meisten kommunalen Friedhöfen werden die Sarg- und Urnengräber folgendermaßen unterschieden in:
Reihengrab
Die Gräber werden der Reihe nach vergeben; eine Verlängerung ist hier in der Regel nicht vorgesehen.

Wahlgrab
Lage und Größe können oft selbst bestimmt werden; eine Verlängerung der Ruhefrist und mehrere Beisetzungen in einem Grab sind meist möglich.

NATURBESTATTUNGEN
Beisetzung der Asche in einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines Baumes.

Beisetzung der Asche im Meer oder in Flüssen in speziellen Seeurnen.

Ähnlich der Seebestattung, oft in Flüssen wie der Rhein, Mosel und Donau praktiziert.

Außergewöhnliche und kulturelle Formen
-
Luftbestattung: Verstreuen der Asche aus einem Flugzeug
(im europäischen Ausland erlaubt)
-
Diamantbestattung: Umwandlung eines Teils der Asche in einen synthetischen Diamanten.
-
Reerdigung (Kompaktierung): Eine umweltfreundliche Alternative, bei der der Körper zu Erde zersetzt wird.
-
Weltraumbestattung: Asche wird in den Weltraum geschossen.
-
Kulturelle Besonderheiten: Auf Madagaskar werden Knochen in rituellen Zeremonien umgebettet (Famadihana). In Ghana sind Särge oft individuell gestaltet, z. B. in Form von Autos oder Tieren.
-
Himmelsbestattung: Im tibetischen Hochland wird der Leichnam auf einem Bergplateau freigelegt, um von Geiern verzehrt zu werden.
-
Urne nach Hause:
Über das Modell Oase der Ewigkeit kann die Urne über den Bestatter an Sie übergeben und im eigenen Zuhause aufbewahrt werden.
