Bestattungsarten

In Deutschland sind grundsätzlich zwei Bestattungsarten zugelassen. Wir unterscheiden hier die Erdbestattung mit einem Sarg auf einem Friedhof und die Feuerbestattung, bei der die Beisetzung der sterblichen Überreste in einer Urne erfolgt. Bei der Urnenbeisetzung gestalten sich die Möglichkeiten vielfältig.

Die einzelnen Varianten der Bestattungsformen (von anonymer Beisetzung, über Rasen- oder Baumbestattung bis hin zur klassischen Erdbestattung) mit der damit verknüpften Grabwahl sind je nach Bestattungsort unterschiedlich.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Formen der Seebestattung oder Naturbestattung, bei der die Asche Ihres Verstorbenen verstreut wird. Für diese Art der Bestattung steht uns ein Partnerunternehmen in der Schweiz zur Seite.

Ebenfalls in der Schweiz kann aus den sterblichen Überresten Ihres Angehörigen ein Diamant (Erinnerungsstein) angefertigt werden.

Das Bestattungsinstitut Strässer ist in allen deutschen Städten und Gemeinden zugelassen.

Erdbestattungen

Sie können sich grundsätzlich zwischen zwei Grabarten entscheiden:
Wahlgrab
Sollen mehrere Generationen einer Familie eine gemeinsame Ruhestätte finden, können die Angehörigen auf dem zuständigen Friedhof ein ihnen von der Gemeinde zugeteiltes Wahlgrab bekommen. Wahlgräber gibt es in verschiedenen Größen. Die Besonderheit bei Wahlgräbern ist, dass die Nutzzeit immer wieder neu verlängert werden kann. Dies bedeutet, dass die Grabstätte über Generationen hinweg im Familienbesitz bleiben kann.

Reihengrab
Reihengräber sind Gräber, in denen nur einmal bestattet werden darf. Bei einem weiteren Sterbefall in der Familie muss erneut eine Grabstätte erworben werden.

Die Reihengräber haben eine festgelegte Nutzzeit, in der Regel zwischen 20 und 25 Jahren. Danach geht die Grabstätte wieder in den Besitz der Kommune über.

Feuerbestattungen

Die Feuerbestattung ist die Einäscherung des Verstorbenen mit dem Sarg. Diese Bestattungsart ist möglich, wenn sie vom Verstorbenen zu Lebzeiten gewünscht wurde. Hierzu sollte eine hand- schriftliche Willenserklärung vorliegen. Liegt diese Willenserklärung nicht vor, können die nächsten Angehörigen den Willen des Verstorbenen uns gegenüber schriftlich bekunden.

Möglichkeiten der Urnenbeisetzung

  • Urnengrab, Mindestruhezeit: 15 Jahre
  • Urnenwand
  • Anonymes Urnengrab
  • Zusätzlich in einem Wahlgrab
  • In bestimmen Fällen auch in einem Reihengrab
  • RuheForst und Friedwald
  • Gemeinschaftsurnenfeld
Zwei Varianten der Feuerbestattung:
1. Die Trauerfeier findet vor der Einäscherung statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt - oftmals nur im engsten Familienkreis - beigesetzt.

2. Die Einäscherung erfolgt sofort und die Trauerfeier mit Beisetzung findet mit der Urne statt.

Eine Auswahl unserer Urnen finden Sie im Trauerhaus in Möckmühl.

Seebestattungen

Die Seebestattung läßt sich bis zur griechischen Antike zurückverfolgen, denn das ewige, unendliche Meer faszinierte schon immer die Menschen. So wurde es auch bald ein würdiger Ort für die ewige Ruhe.

In unserer schnelllebigen Zeit, in der die Grabpflege immer schwieriger wird, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen - und nicht nur aus Kostengründen - für die Seebestattung, oft getragen von dem Gedanken, im Rauschen des Meeres für immer gegenwärtig zu bleiben.

Feierlich ist das Zeremoniell.
Unvergeßlich das sanfte, wiegende Entschwinden
der letzten Blütengrüße.
Behütende ewige Unendlichkeit ...


Naturbestattungen

Dem Himmel ein Stück näher … finden Sie Ihre letzte Ruhe in der "Oase der Ewigkeit". In der herrlichen Natur der Walliser Alpen können Sie Ihre Asche, oder die Ihrer Angehörigen auf natürliche Weise bestatten lassen.

Möglichkeiten der Bergbestattung:
Wiesenbestattung
Die Asche wird auf einer wunderschönen Almwiese in einem Blumenmeer unter der Grasnarbe ausgestreut.

Felsbestattung
Bei der Felsbestattung wird die Asche an einem Gemeinschaftsfelsen auf dem Gelände der "Oase der Ewigkeit" bestattet.

Grundsätzlich gilt für alle Bestattungsarten in der "Oase der Ewigkeit":
Der natürliche Charakter der Bergalm soll erhalten bleiben. Aus diesem Grund wird auf das Anlegen von Wegen, Grabkreuzen oder Grabsteinen und fremden Blumen verzichtet.